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Anachrony – Experten Worker-Placement mit Zeitreisecharme

von Johannes
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Über das Spiel

Dieser Spielbericht erschien zuerst bei Instagram.

Manchmal würde man sich ja wünschen in der Zeit zurückreisen zu können – zum Beispiel, um bestimmte politische Events zu verhindern. In dem Brettspiel Anachrony ist dies möglich.

In Anachrony spielen die Spieler*innen die Anführer verschiedener Ideologien, die sich alle auf die Evakuierung der Erde vorbereiten, da ein Asteroid naht, der die Erde zerstören wird. Zum Einsatz kommt hierfür ein Worker Placement-Mechanismus, bei dem die Spieler*innen am Anfang jeder Runde entscheiden müssen, wie viele Worker sie in ihre Exoskelette stecken werden, um Arbeit auf den begrenzten Feldern (Bauen von Gebäuden, Schürfen von Rohstoffen und Wasser, Forschung und Rekrutierung neuer Arbeiter) zu verrichten. Nach der Arbeit sind die Worker erschöpft und müssen erst wieder geweckt werden. Die Art und Weise, wie dabei Siegpunkte erlangt werden, ist asymmetrisch – je nach Ideologie.

Das sehr hübsche Spiel mit den tollen Materialien (hier zu sehen die KS-Variante!) funktioniert dabei außerordentlich gut und flüssig – viel mehr, als es die Schwarmintelligenzwertung des Gewichts bei BGG vermuten lassen würde (der Minister würde es niedriger ansiedeln). Das Setting ist toll und die vielen kleinen Elemente im Spiel greifen hervorragend ineinander. Kein Wunder also, dass es bereits auf der ministerialen Einkaufsliste gelandet ist – wenn die Infinite Box nur besser verfügbar wäre…

Abschließende Bewertung des Ministeriums

„Worker-Placement, sehr schöne Materialien und ein immer enges Rennen um die besten Plätze - Anachrony macht so ziemlich alles richtig und deshalb auch richtig Spaß.“
Johannes
Brettspielminister

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