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Revive – taufrisches Spielgefühl

von Johannes
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Über das Spiel

Dieser Spielbericht ist zuerst bei Instagram erschienen.

Brettspiele machen oft auf bestehende Probleme aufmerksam. Auch das Brettspiel Revive, welches in diesem Jahr ein dauerhafter Gast im Ministerium war, bildet hier keine Ausnahme, geht es doch um die Wiederbesiedlung des Planeten nach einer Eiszeit.

Doch der Reihe nach: In einer fernen Zukunft ist die Erde zugefroren und verschiedene Stämme sind unter die Erdoberfläche geflohen. Als die Erde wieder auftaut, machen sich die Anführer*innen der Stämme ausgehend von einem Erdbunker auf, die Erde neu zu erkunden und dabei verlorene Technologien wiederzubeschaffen. Die Spieler*innen spielen die Anführer der asymmetrischen Stämme. Ist man am Zug, kann man Spielkarten unter das eigene Tableau (die „Maschine“) spielen, um deren Funktion zu nutzen (meistens Ressourcen), Häuser auf das Spielbrett bauen, Städte bevölkern oder Landschaftsplättchen erkunden. Hierbei gibt es einen kleinen Teil Area Control, der aber zu keinem Zeitpunkt unangenehm böse ist. Man konkurriert nur um die besten Bauplätze. Städte können mehrfachbesiedelt werden – nur zu höheren Kosten. Während man die Aktionen macht, baut man die eigene Maschine immer weiter aus, die so mächtiger wird und immer bessere Aktionen erlaubt. Kann man keine Karten mehr spielen, geht man in einen Winterschlaf. Der geschickte Ausbau des Tech-Trees und der Maschine ist schließlich das, was das Ministerium am meisten an Revive begeistert. Es macht Spaß die verschiedenen Möglichkeiten zu entdecken und die Kampagne, die weitere Mechanismen einführt hilft dabei, das Spiel nicht von Anfang an zu überladen. Einzig das Unterschieben der Karten unter die Playerboards kann etwas nervig sein. Das Ministerium behilft sich hier mittlerweile mit untergelegten Spielgeldstücken, die das Board etwas anheben. Eine klare Kaufempfehlung für den Jahrgang 2023!

Abschließende Bewertung des Ministeriums

„Ein toller Aktions-Auswahl-Mechanismus und hohe Variabilität locken uns immer wieder in diese postapokalyptische Welt.“
Johannes
Brettspielminister

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