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Maglev Metro – Pick-up and Deliver mit Magnetschwebebahnen

von Johannes
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Über das Spiel

Dieser Spielbericht ist zuerst bei Instagram erschienen.

Der Begriff Maglev scheint dem Ministerium in Deutschland nicht so zu bekannt sein. Darum eröffnet der heutige Spielbericht mit einer Erklärung. Maglev steht steht für magnetic levitation, also magnetisches Schweben. Und so geht es in dem Titel Maglev Metro auch nicht um russische Eisenbahnen, sondern um den Aufbau von Magnetschwebebahnsystemen.

Genauer gesagt müssen in diesem Pick-Up-and-Deliver-Game Roboter und Menschen zu ihren Wirkungsstrecken transportiert werden. Schafft man dies, erhalten die Spieler*innen die Möglichkeit, diese Arbeiter auf ihrem eigenen Tableau einzusetzen und damit künftig verbesserte Aktionen oder gar mehr Aktionen machen zu können. Der zweite Mechanismus in diesem Spiel ist also Tableau-Building. Die Strecken für die Bahn müssen zudem zuerst von den Spieler*innen individuell gebaut werden, so dass geschicktes Puzzeln angesagt ist und die Roboter und Menschen werden aus einem Sack gezogen, was einen Glücksfaktor mit reinbringt. Gelöst ist ersteres sehr schön über durchsichtige Plättchen, die übereinandergestapelt das Streckennetz ergeben.

Insgesamt macht Maglev Metro Spaß und bleibt auch bis zum Schluss spannend, da Siegpunkte erst über Siegpunktkarten ausgeschüttet werden. Hier liegt wohl auch das größte Problem beim Spiel. Die Karten sind nicht gut ausbalanciert. Dies könnte auch der Grund sein, warum das Spiel bislang nicht auf Deutsch erschienen und seit dem Kickstarter nicht so richtig durch die Decke gegangen ist. Fans von Pick-Up-and-Delivery sollten dennoch einmal reingucken.

Abschließende Bewertung des Ministeriums

„Durch die Balance-Probleme ist Maglev Metro wohl eher was für Fans des Themas oder des Kernmechanismus.“
Johannes
Brettspielminister

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