Home Rezensionen Viticulture – ein delikates Weinbauspiel

Viticulture – ein delikates Weinbauspiel

von Johannes
A+A-
Reset

Über das Spiel

Dieser Spielbericht ist zuerst auf Instagram erschienen.

Nachdem es in der letzten Woche im Ministerium schon um Bier ging, wurde jetzt auch das Thema Wein behandelt, denn auch der Weinanbau ist ein wichtiges Kulturgut, welchem sich das Spiel Viticulture annimmt.

Viticulture, das im Ministerium ausschließlich mit der Tuscany-Erweiterung und dem Besuch aus dem Rheingau-Deck gespielt wird, ist ein klassischer Worker-Placer. Zu jeder Jahreszeit steht nur eine begrenzte Anzahl an Aktionen bereit, auf die die Spieler*innen ihre Arbeiter*innen einsetzen können. Die Arbeiteranzahl ist dabei für das ganze Jahr gleich, man muss also entscheiden, in welcher Jahreszeit man die Arbeiter zur Arbeit schickt. Im Winter können weitere Arbeiter verpflichtet werden, die dann in den Folgejahren zur Verfügung stehen. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Siegpunkte zu bekommen. Hat die erste Person 25 Siegpunkte, wird das Spielende eingeläutet. Besonders lukrativ ist es dabei Wein anzubauen, zu ernten, zu Keltern und anschließend als Auftrag wieder abzugeben. Dieser Prozess gestaltet sich aber deshalb als schwierig, weil „zufällig“ zu den einzelnen Spielphasen immer die gleichen Spielfelder bei den Spieler*innen beliebt sind. Da ist die Person glücklich, die zuerst ihre Worker setzen kann, also diejenige, die die geringsten Boni für das jeweilige Jahr gewählt hat.

Viticulture ist ein durch und durch exzellentes Spiel und unter den vielen Worker-Placern, die im Ministerium vorhanden sind, einer der Favoriten. Die Partien sind eigentlich immer spannend und auch dieses Mal hat sich erst im letzten Jahr im letzten Zug der Sieger herausgestellt. Das Material ist auch ansprechend und sehr gut verarbeitet. Eine klare Empfehlung!

Abschließende Bewertung des Ministeriums

„Mit Tuscany und Besuch auf dem Rheingau macht Viticulture richtig Spaß und wird auch im Ministerium, wo Alkohol sonst verpönt ist, immer gerne gespielt.“
Johannes
Brettspielminister

Dies könnte dich auch interessieren

Kommentiere den Beitrag