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Sabika – der Bau der Alhambra

von Johannes
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Über das Spiel

Dieser Spielbericht ist zuerst bei Instagram erschienen.

Geschichtsstunde im Brettspielministerium. Wollten Sie schon einmal mehr über die Nasridendynastie erfahren, die in Granada die Alhambra erschufen? Das Ministerium hatte die Freude, diese Geschichte in Sabika nachzuspielen.

Eng verwoben mit der Geschichte ist dabei der gesamte Spielverlauf. Wie der Minister beim Brettspiel Dude lernen durfte, wurden beispielsweise die im Spiel an die katholischen Bischöfe jede Runde zu zahlenden Paria später zur Finanzierung der Kreuzzüge verwendet. Und auch sonst fühlt man sich gut zurückversetzt. Das Spiel ist dabei in einem farblich passenden (aber jedoch nicht so kontrastreichen) Schema gehalten, welches dem Ministerium gut gefiel, auch wenn es andere Rezensionen kritisch besprachen. Als Mechanismus kommt Worker-Placement auf einem 3er-Rondell zum Einsatz. In der ersten Runde werden die eigenen vier Worker je nach Art auf den drei Rundkursen eingesetzt und bewegen sich dann jede Runde – sofern sie nicht zurückgeholt werden – vorwärts, was unterschiedliche Aktionen auslöst. Weitere Bewegungen kosten dabei Geld, genauso wie bereits belegte Plätze und Geld ist Mangelware. Auf diese Weise bauen die Spieler*innen die Türme und Paläste immer weitere aus, gravieren Gedichte und treiben Handel mit den Städten, die zu dieser Zeit relevant waren. Nach 5 Runden endet das Spiel. Die Herrscherfamilie, die dann die meisten Prestigepunkte (Siegpunkte) erlangt hat, beispielsweise durch Erfüllung der Wünsche des Sultans, gewinnt das Spiel.

Dem Ministerium (als großem WP-Fan) hat das Spiel dabei sehr gut gefallen und auch die Komplexität ist gefühlt geringer, als es die BGG-Wertung vermuten lässt. Die Schachtel ist gut gefüllt mit tollem Material und mit Ausnahme des gewölbten gigantischen Spielbretts hat das Spiel eine enorme Tischpräsens. Einzig ob der Wiederspielreiz gegeben ist, muss hausintern noch geprüft werden.

Abschließende Bewertung des Ministeriums

„Auch wenn mich das Thema zuerst nicht allzu sehr interessiert hat, überzeugt dieses Worker-Placement-Spiel durch ein gutes Spieldesign.“
Johannes
Brettspielminister

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